Spanische beamte freuen sich über erhöhungen, aber zweifeln an zukünftigen auswirkungen
Die mehr als drei Millionen spanischen Beamten haben einiges zu feiern, nachdem das spanische Kabinett neue Löhne für Staatsangestellte verabschiedet hat. Die Erhöhungen betragen dieses Jahr 1,5 Prozent und werden auch auf die Sommer- und Weihnachtsprämien angewendet. Insgesamt entspricht dies einem Anstieg von etwa vier Prozent, könnte die Obergrenze von 1,5 Prozent im nächsten Jahr erreicht werden.

Neue entwicklungen im öffentlichen dienst
Die beamtenrechtliche Vereinbarung zwischen dem spanischen Staat und den Gewerkschaften zielt darauf ab, die Löhne in den kommenden Jahren kontinuierlich zu erhöhen. Bis 2028 sollen die Gehälter um insgesamt 20 Prozent steigen. Gleichzeitig bemüht sich das Kabinett, die Inflationsrate zu brechen und die Staatsausgaben zu reduzieren.
Die Sommer- und Weihnachtsprämien werden auf Basis der neuen Entgeltordnung berechnet. Die Höhe der Prämien hängt von der Angestelltengruppe, der Laufzeit und dem jeweiligen Posten ab. Funktionäre mit höherem Einstellungsniveau wie zum Beispiel im Nachrichtendienst oder bei der Polizei können höhere Prämien erwarten als jene in unteren Positionen.
Die Erhöhungen gelten für alle spanischen Beamten, einschließlich derjenigen in autonomen Gemeinschaften und Städten, die jedoch ihre Gehälter eigenständig festlegen. Das neue Gesetz hat einen grundlegenden Charakter und gilt für den gesamten öffentlichen Dienst.
