Razzies 2026: 'wrath of the worlds' dominiert – disney-fee verliert elfen-krieg

Die Preisverleihung der Goldenen Razzies, die jährlich die schlechtesten Filme des Jahres auszeichnen, hat dieses Jahr einen bitter-süßen Geschmack. Die Amazon-Produktion „Wrath of the Worlds“ ging als großer Gewinner hervor, während Disney’s „Die Eiskönigin 2“ mit ihren künstlichen Elfen eine überraschende Anzahl von Auszeichnungen abräumte.

„Wrath of the worlds“ erntet fünf razzies

„Wrath of the worlds“ erntet fünf razzies

Die Adaption des H.G. Wells-Klassikers wurde als schlechtester Film des Jahres ausgezeichnet, und das aus gutem Grund. Neben dem Hauptpreis ging auch die Auszeichnung für den schlechtesten Schauspieler nach Ice Cube, der in dem Film kaum mehr als einen Blick auf einen Computer schermo wirft. Weitere Preise erhielten die Produktion für den schlechtesten Regisseur Rich Lee, den schlechtesten Drehbuch von Kenny Golde und Marc Hyman sowie den schlechtesten Remake, Neuauflage oder Fortsetzung.

Doch nicht nur „Wrath of the Worlds“ war im Rampenlicht. Disney’s „Die Eiskönigin 2“ wurde für den schlechtesten Nebendarsteller und die schlechteste Besetzung ausgezeichnet – und das alles wegen der künstlichen Elfen, die in dem Film eine Rolle spielen. Rebel Wilson erhielt den Preis für die schlechteste Schauspielerin für „Bride Hard“, während Scarlett Rose Stallone, die Tochter von Sylvester Stallone, für ihre Leistung in „Gunslingers“ als schlechteste Nebendarstellerin ausgezeichnet wurde. Ein weiterer Preis ging an Kate Hudson für ihre Rolle in „Song Sung Blue“, der als „Razzied Redemption“ bezeichnet wird – eine Auszeichnung für eine Leistung, die trotz aller Kritik doch etwas Positives hervorbrachte.

Die Razzies, die 1980 vom Filmkritiker John J. B. Wilson als Spott gegründet wurden, haben sich über die Jahre zu einer etablierten Institution entwickelt. Während viele Preisträger die Auszeichnungen zunächst ignorierten, gibt es mittlerweile auch Prominente wie Francis Ford Coppola und Halle Berry, die die Razzies annehmen.

Die Veranstaltung in Los Angeles bot einmal mehr einen unterhaltsamen Einblick in die Schattenseiten der Filmindustrie – und erinnerte daran, dass nicht jeder Film ein Meisterwerk sein muss.

Die offizielle Melania-Dokumentation bleibt wohl der am meisten diskutierte Film des Jahres.