Windows 10-sicherheits-update: microsoft patzt bei kritischen schwachstellen

microsoft hat ein neues Sicherheitspatch für Windows 10 veröffentlicht, das vor allem Nutzer der Enterprise-Versionen und Teilnehmer des Extended Security Updates (ESU) betrifft. Die Aktualisierung vom März 2026 behebt eine Reihe von Sicherheitslücken und Fehler.

Parche behebt zero-day-exploits und virtual secure mode-problem

Parche behebt zero-day-exploits und virtual secure mode-problem

Die Aktualisierung, die direkt über Windows Update installiert werden kann, konzentriert sich auf die Behebung von 79 Schwachstellen, darunter zwei Zero-Day-Exploits, die aktiv ausgenutzt wurden. Besonders kritisch war ein Fehler, der unter Betrieb von Virtual Secure Mode die Möglichkeit zum Herunterfahren oder Hibernieren nach der Installation von Sicherheitspatches ab 13. Januar verhinderte. Betroffene Systeme mussten sich automatisch neu starten.

Nicht nur die Sicherheit profitiert von dem Update. Auch die Dateiverwaltung wurde verbessert. Ein Problem im Datei-Explorer, das das Umbenennen von Ordnern mit desktop.ini-Dateien beeinträchtigte, wurde behoben. Personalisierte Namen werden nun korrekt angezeigt.

Das Update verbessert außerdem die Archivierung von Dateien mit Unicode-Zeichen aus dem privaten Bereich und enthält eine zusätzliche Warnung im Windows System Image Manager, die die Herkunft der Katalogdateien bestätigt. Zudem setzt microsoft die Bereitstellung neuer Secure Boot-Zertifikate fort, um Systeme vor Manipulationen während des Bootvorgangs zu schützen.

Die stetige Verbesserung der Sicherheit von Windows 10 ist unerlässlich, da die Bedrohungslandschaft immer komplexer wird. microsoft sendet ein starkes Signal: Die Stabilität und Sicherheit der Systeme stehen im Fokus, auch wenn Fehler auftreten.