Rom's trevi-brunnen: eintritt wird zum renner – und rettet kulturdenkmäler!

Ein neuer trend im tourismus: rom experimentiert

Rom hat ein überraschend erfolgreiches Experiment gestartet: Ab dem 2. Februar 2026 wird für den Besuch des berühmten Trevi-Brunnens während der Stoßzeiten (9 bis 22 Uhr) ein Eintritt von zwei Euro fällig. Dieser Schritt markiert einen Wendepunkt im Umgang mit besuchten Sehenswürdigkeiten und könnte ein Vorbild für andere europäische Städte werden. Zunächst gab es Kritik, doch die Ergebnisse sprechen für sich.

Erfolgreicher start trotz schlechtem wetter

Erfolgreicher start trotz schlechtem wetter

Trotz anhaltender Regenfälle und Warnungen der Zivilverteidigung schlängelte sich bereits am ersten Tag eine lange Schlange vor dem Trevi-Brunnen. Am Montag, dem 2. Februar, betrugen die Besucherzahlen sogar über 6.000 Personen, obwohl viele noch nicht von der neuen Regelung wussten. Die Bereitschaft, für das Erlebnis zu bezahlen, scheint groß zu sein – selbst bei ungünstigen Wetterbedingungen.

Die zahlen sprechen für sich

Die zahlen sprechen für sich

Innerhalb der ersten Woche wurden bereits fast 50.000 Besucher gezählt, was einem Einnahme von über 85.000 Euro entspricht. Die Prognosen sind beeindruckend: Im Winter werden voraussichtlich rund vier Millionen Euro pro Jahr eingenommen, im Sommer sogar bis zu sechs bis sieben Millionen Euro. Diese Einnahmen verändern die finanzielle Situation Roms erheblich.

Wohltätiger zweck: kulturdenkmäler erhalten finanzielle unterstützung

Wohltätiger zweck: kulturdenkmäler erhalten finanzielle unterstützung

Der Gewinn aus dem Eintrittsgeld wird nicht für allgemeine Zwecke verwendet. Stattdessen hat Rom einen Plan: Das Geld soll zur Erhaltung weniger bekannter Kulturdenkmäler eingesetzt werden. Dazu gehören kleinere Monumente, Plätze und Museen, die zwar weniger Aufmerksamkeit erhalten, aber dennoch dringend renovierungsbedürftig sind. So wird der Tourismus direkt der Bewahrung des kulturellen Erbes zugutekommt.

Andere städte beobachten aufmerksam

Andere städte beobachten aufmerksam

Das Modell Roms wird von anderen europäischen Städten aufmerksam beobachtet. Wenn eine Stadt wie Rom es schafft, 50.000 Menschen dazu zu bewegen, für den Besuch einer Quelle nur zwei Euro zu bezahlen, ist es wahrscheinlich, dass ähnliche Maßnahmen auch an anderen ikonischen Sehenswürdigkeiten in Europa eingeführt werden. Die Idee, den Tourismus nachhaltiger zu gestalten, gewinnt an Bedeutung.

Mehr als nur Geld: Die