Motorola razr fold: vorbestellungen für das nächste flaggschiff starten bald
Motorola plant, die Vorbestellungen für den Razr Fold (2026) in nur 15 Tagen zu starten. Die Ankündigung erfolgte überraschend über den Social-Media-Kanal des Herstellers auf X (ehemals Twitter).

Der buchformfaktor setzt sich durch
Nach dem Erfolg der Klapp-Smartphones der Razr-Serie setzt Motorola nun auf den faltbaren Razr Fold, um sich im Buchformfaktor mit dem Samsung Galaxy Z Fold zu messen. Das Gerät wird mit einem 8,1-Zoll-internen P-OLED-display mit einer Spitzenhelligkeit von 6.200 Nits und einem großzügigen 6,6-Zoll-externen Bildschirm ausgestattet sein. Angetrieben wird der Razr Fold von dem High-End-System-on-a-Chip (SoC) Snapdragon 8 Gen 5, das jedoch nicht mit dem noch leistungsstärkeren Snapdragon 8 Elite Gen 5 des Samsung Galaxy S26 Ultra vergleichbar ist.
Die Ausstattung umfasst ein Triple-Kamera-System auf der Rückseite, angeführt von einem 50-Megapixel-Sensor vom Typ Sony Lytia 828. Ergänzt wird dieses durch einen 50-Megapixel-Ultraweitwinkel und einen 50-Megapixel-Periskop-Teleobjektiv mit 3-fach optischem Zoom. Für Selfies sorgen eine 20-Megapixel-Frontkamera auf dem externen display und eine 32-Megapixel-Kamera auf dem internen Bildschirm. Eine 6.000-mAh-Batterie soll eine ganztägige Laufzeit gewährleisten. Das Gerät wird mit Android 16 ausgeliefert.
Motorola betont die Robustheit des Razr Fold. Das Smartphone soll den Corning Gorilla Glass Ceramic 3 verwenden, was laut internen Tests zu einer 75-prozentigen Verbesserung der Stabilität bei Stürzen führt. Diese Entwicklung baut auf den Fortschritten auf, die Motorola bereits 2023 mit dem Razr+ erzielt hat, wo die Größe des Quick View-Displays von 2,7 auf 3,6 Zoll vergrößert wurde. Samsung folgte diesem Beispiel und erhöhte die Größe des Cover-Screens der Galaxy Z Flip-Modelle auf bis zu 4,1 Zoll.
Die Vorbestellungen für die FIFA World Cup 2026 Edition des Razr Fold sollen am 11. April beginnen. Diese Version beinhaltet zudem einen Moto Pen Ultra, einen hochwertigen digitalen Stift, und wird für 1.999 Euro angeboten. Das Gerät ist im offenen Zustand 4,6 mm und im geschlossenen Zustand 9,9 mm dick.
Die Geschichte von Motorola im Smartphone-Bereich ist lang und ereignisreich. Bereits 2009 brachte das Unternehmen mit dem Motorola Droid das erste Android-Smartphone auf den Markt, das den iPhone herausforderte. Seitdem hat Motorola eine Reihe von Modellen veröffentlicht, darunter der Droid 3, der Droid 4 und die Razr-Serie. Diese Erfahrung sollte sich nun in dem neuen faltbaren Gerät widerspiegeln.
Der Motorola Razr Fold setzt auf eine Kombination aus bewährter Technologie und innovativen Features, um sich im hart umkämpften Markt der faltbaren Smartphones zu behaupten. Dabei setzt Motorola auf eine Strategie, die auf Kundenerfahrung und Robustheit setzt – ein Ansatz, der sich in der Vergangenheit bewährt hat. Die Frage bleibt, ob Motorola mit diesem Modell tatsächlich den Samsung Galaxy Z Fold 8 übertreffen kann.
Die erfolgreiche Rückkehr des Razr-Fold-Konzepts zeigt, dass Motorola die Lektionen aus früheren Versuchen verstanden hat. Das Unternehmen hat sich nicht nur an die technologischen Herausforderungen angepasst, sondern auch die Bedürfnisse der Nutzer berücksichtigt. Der Erfolg des Razr Fold wird zeigen, ob Motorola seine Position als Innovator im Smartphone-Markt festigen kann.
