Morgenmuffel: frost wusste es schon – warum unser gehirn im job anders arbeitet

Die melancholische Beobachtung Robert Frosts über die Arbeit – „Das Gehirn ist ein wunderbares Organ; es beginnt zu arbeiten, sobald man aufwacht, und hört erst auf, wenn man ins Büro kommt“ – trifft jeden Montagmorgen. Doch was sagt diese einfache Erkenntnis über die Funktionsweise unseres Denkens aus?

Die kreativität stirbt im büro – oder wird nur in den hintergrund gedrängt

Die kreativität stirbt im büro – oder wird nur in den hintergrund gedrängt

Die Ära der Innovations- und Kreativitäts-Workshops ist voll entbrannt. Unternehmen investieren in Design Thinking, Teambuilding und flexible Arbeitsräume. Doch was, wenn die Struktur der Arbeit selbst dieser vermeintlichen Kreativität entgegensteht?

Frost erkannte vor Jahrzehnten, dass unser Gehirn vor der Arbeit anders funktioniert. In der stillen Phase zwischen Traum und Realität, bevor E-Mails und Meetings den Tag dominieren, herrscht eine hohe kreative Aktivität. Das Gehirn erschafft Verbindungen, assoziiert frei und ohne konkretes Ziel. Diese Phase, die die Neurowissenschaften dokumentiert haben, wird im Arbeitsalltag abrupt unterbrochen.

Sobald wir die Bürotüren betreten, schaltet das Gehirn auf