Meta setzt auf fossile brennstoffe: milliarden für neue gas-anlagen – und die ki?
Meta verstärkt seine Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen im Wettlauf um Künstliche Intelligenz. Das Unternehmen plant massive Investitionen in sieben neue Erdgas-Kraftwerke, um seinen energiehungrigen Rechenzentren in Louisiana und Arkansas Strom zuzuführen. Das Projekt, genannt Hyperion, ist das größte Rechenzentrum, das Meta je errichtet hat.

Hyperion: ein mammutprojekt für die ki-zukunft
Die Finanzierung umfasst nicht nur die sieben neuen Gas-Anlagen, sondern auch 240 Meilen Übertragungsleitungen und Energiespeicherlösungen. Meta hält damit ein dickes Paket bereit, um die Stromversorgung des gigantischen Rechenzentrums sicherzustellen. Der Plan kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck auf Technologieunternehmen hinsichtlich ihrer Energieeffizienz und Klimapolitik weiter zunimmt.
Kritiker sehen in der Entscheidung eine Rückschritt in Richtung fossiler Energieträger, gerade in dem Kontext, in dem die KI-Entwicklung bereits jetzt enorme Auswirkungen auf die Energiepreise hat. Der CEO von Blackrock warnte kürzlich vor einer Verstärkung der wirtschaftlichen Ungleichheit durch den KI-Boom.
Entergy Corp., der Partner von Meta bei dem Projekt, betont, dass der Deal für Kunden langfristig Kosten sparen wird. „Dieser Vertrag garantiert, dass Meta die vollen Kosten für den Service trägt und wird den Kunden über 2.000 Millionen Dollar über 20 Jahre hinweg einsparen