Kriegsausweitung im nahen osten: usa, deutschland, frankreich und großbritannien bereiten sich auf angriffe auf iran vor
Eine Eskalation des Konflikts im Nahen Osten zeichnet sich ab: Die USA haben sich mit Deutschland, Frankreich und Großbritannien darauf geeinigt, militärische Maßnahmen gegen die Islamische Republik Iran zu ergreifen. Die Koalition will ihre Interessen in der Region verteidigen und die iranische Fähigkeit, Raketen und Drohnen abzufeuern, zerstören.

Iranische angriffe auf alliierte basen befeuern eskalationsdrohungen
Die Entscheidung erfolgte nach einer Reihe von iranischen Angriffen auf Militärbasen in der Region. Großbritannien berichtete von iranischen Raketenangriffen auf seine Basen auf Zypern. Verteidigungsminister John Healey warnte vor einer „realen und zunehmenden Bedrohung“.
Frankreich bestätigte, dass eine französische Militärbasis in den Vereinigten Arabischen Emiraten von iranischen Drohnen angegriffen wurde. Die Schäden seien zwar gering, es gab keine Verletzten, so Verteidigungsministerin Catherine Vautrine.
Die drei europäischen Nationen verurteilten die „unverhältnismäßigen“ Angriffe Irans und forderten eine sofortige Einstellung dieser Aktionen. Spanien distanzierte sich von der geplanten militärischen Intervention. Premierminister Pedro Sánchez betonte, dass eine militärische Intervention ohne internationale Rechtmäßigkeit unverantwortlich sei.
Die Ölpreise reagierten auf die Aussicht auf einen erweiterten Krieg mit einem Anstieg um 10 Prozent. Der Brent-Preis liegt nun knapp über 80 Dollar. Der spanische Außenminister José Manuel Albares betonte, dass Spanien keine US-Basen für die Angriffe auf Iran genutzt habe. Die Nutzung ausländischer Stützpunkte sei nach klaren Vereinbarungen und im Einklang mit der UN-Charta ausgeschlossen.
Die Situation ist angespannt. Die kommenden Tage werden zeigen, ob die diplomatischen Bemühungen eine Eskalation verhindern können. Die Welt beobachtet die Entwicklungen mit Sorge. Eine weitere Eskalation könnte weitreichende Folgen für die globale Wirtschaft und Sicherheit haben. Die internationale Gemeinschaft steht vor der Herausforderung, eine Deeskalation zu erreichen – eine Aufgabe, die angesichts der Verhärtung der Fronten äußerst schwierig erscheint.
