Hsbc plantet einstellungsprogramm, ai-effizienz soll kosten senken

Der britische Konzern HSBC setzt sein umfassendes Einstellungsprogramm fort und plant, bis zu 20.000 Stellen zu streichen, um Kosten zu reduzieren und die Effizienz zu steigern.

Beschleunigung des digitalen wandels

Beschleunigung des digitalen wandels

Das Programm, das unter dem neuen CEO Georges Elhedery lanciert wurde, zielt auf eine Verkürzung administrativer und unterstützender Abteilungen ab. Betroffen werden insbesondere solche Bereiche, die keinen direkten Kundenkontakt aufweisen. Die geplanten Kündigungen, die etwa 10% der Gesamtbelegschaft entsprechen, könnten auch durch Verkäufe von Tochtergesellschaften oder Abfindungen erreicht werden.

HSBC reagiert auf den digitalen Wandel und setzt stärker auf künstliche Intelligenz (KI) und Automatisierung, um Kosten zu senken und die Produktivität zu erhöhen. Der Einsatz von KI soll insbesondere in Bereichen wie Kundenbetreuung, Identitätsprüfung und Transaktionsüberwachung gefördert werden.

Derweil fällt der HSBC-Aktienkurs um 2% aufgrund der Ankündigung, während Experten von Bloomberg Intelligence prognostizieren, dass die Globalbanken in den kommenden fünf Jahren bis zu 200.000 Stellen abbauen könnten, wenn KI weiter in Bereiche eindringt, die bisher von Menschen ausgeführt werden.