Goldman sachs setzt auf s&p 500-rally bis 8.000 – ki-boom treibt die kurse
Goldman Sachs prognostiziert einen kräftigen Aufwärtstrend für den S&P 500 und sieht das Indexniveau bereits Ende des Jahres bei 8.000 Punkten. Ein Faktor, der die Märkte weiterhin stabilisiert, wird dabei die anhaltende Profitabilität erwartet.

Der optimismus der experten: ein bullisches szenario
Der Wall-Street-Riese hebt seine vorherige Zielmarke von 7.600 Punkten an und begründet dies mit einem deutlichen Wachstum der Unternehmensgewinne – ein Anstieg von 24 Prozent für den gesamten Index im Jahr 2026. „Keine Sorge um den Krieg“, verkündet Goldman, „der eigentliche Katalysator für die Märkte bleibt intakt.“ Ein 6-prozentiger Anstieg des S&P 500 gegenüber den aktuellen Kursständen ist somit realistisch, so die Einschätzung der Experten.
Das Unternehmen hebt hervor, dass die außergewöhnlich starken Ergebnisse des ersten Quartals – unterstützt von dem Boom im Bereich der Infrastruktur durch künstliche Intelligenz – maßgeblich zum bisherigen Kursgewinn des S&P 500 beigetragen haben. Etwa die Hälfte des erwarteten Zuwachses von 24 Prozent im kommenden Jahr wird voraussichtlich durch Unternehmen profitieren, die von der fortschreitenden KI-Revolution profitieren. Die Strategie, die Goldman Sachs verfolgt, ist klares Handeln.
Ein bemerkenswertes Detail: In den letzten zwei Jahren trug das kurzfristige Gewinnwachstum rund 40 Prozent zum Gesamtanstieg des S&P 500 bei. Die Aktien, die in diesem Jahr am besten abgeschnitten haben, korrelieren dabei stark mit den Aktien, die die stärksten Gewinnsteigerungen verzeichnet haben. Die historischen Bedingungen, die das Ende bullischer Märkte mit hohen Bewertungen und einer Konzentration der Handelsvolumina kennzeichnen, fehlen derzeit weitgehend.
Trotz eines volatilen, aber überwiegend positiven Jahres für den S&P 500, der einen Anstieg von 9 Prozent verzeichnet hat, mahnt Goldman Sachs zu Vorsicht. Schwankende Momentum-Faktoren und eine historische Marktfragilität vor den US-Wahlkampfmittwoch im Sommer könnten die kurzfristigen Kursgewinne bremsen. Die Investoren konzentrieren sich weiterhin auf die KI-Revolution und den Aufschwung im Halbleitersektor.
Die Analysten betonen, dass der 84-prozentige Anteil der Unternehmen, die im ersten Quartal positive Ergebnisse meldeten, und der 81-prozentige Anteil der Unternehmen, die die Erwartungen hinsichtlich der Umsätze übertrafen, ein starkes Fundament für die Erwartungen bilden. Goldman Sachs rechnet mit einem Gewinnwachstum pro Aktie von 24 Prozent im Jahr 2026. Die Prognose deutet auf eine signifikante Steigerung der Renditen hin, die jedoch von den genannten Risiken abhängt.
