Fed-stabilität: warsh bestätigt ziele, fed bleibt unerwartet inaktiv

Die fed bleibt unerwartet inaktiv, ihre Zinsen bleiben auf 3,5 bis 3,75 Prozent. Das entschied das Federal Open Market Committee (FOMC) in einer Entscheidung, die von nur 9 zu 3 Stimmen unterstützt wurde. Das ist die größte internationale Diskrepanz in dieser Form seit Jahrzehnten.

Fed-chef warsh setzt auf prüfung, keine überreaktion

Fed-chef warsh setzt auf prüfung, keine überreaktion

Der neue Fed-Chef, Christopher Waller, hat die Entscheidung begründet. Er betonte, dass die Fed ihre langfristigen Ziele nicht aus dem Auge verliert und dass die aktuelle Inflation von 8,3 Prozent höher ist als das Ziel von 2 Prozent. Waller riet von hastigen Reaktionen ab und forderte die Ökonomen auf, die Situation sorgfältig zu analysieren.

„Wir sind nicht in der Magie-Business, es gibt keine Zauberstäbe, die uns helfen, unsere Ziele zu erreichen“, sagte Waller in einer Pressekonferenz. Er betonte, dass die Fed „imstande“ sei, ihre Ziele zu erreichen, aber das nicht in Tage oder Wochen tun kann. Stattdessen solle die Fed ihre Entscheidungen sorgfältig prüfen und sich auf ihre langfristigen Ziele konzentrieren.

Warsh betonte auch, dass die Fed ihre Unabhängigkeit wahren möchte und weniger voraussagbar sein möchte. Er sagte, dass die Fed ihre Fokus auf die langfristigen Ziele richten und ihre Unabhängigkeit stärken möchte, anstatt sich an den Kurzfristmärkten zu orientieren.

Die Fed-Chefin erklärte auch, dass die Inflation nicht mit einem Ziel von 2 Prozent enden wird, wenn die Zinsen erhöht werden, sondern dass sie sich auf die langfristigen Ziele konzentrieren muss.

„Wir werden unser Ziel von 2 Prozent Inflation erreichen, und nicht ein Prozent mehr oder weniger“, betonte Waller.

Die Aussage von Waller, dass die Fed ihre Ziele nicht in kürzester Zeit erreichen kann, sondern langfristig arbeiten muss, könnte die Erwartungen der Anleger beeinflussen. Bisher war es üblich, dass die Fed ihre Zinsen erhöht, wenn die Inflation zu schnell steigt. Aber Warshs Aussagen deuten darauf hin, dass die Fed ihre Strategie ändern und sich auf langfristige Ziele konzentrieren möchte, anstatt sich an die Kurzfristmärkte zu orientieren.

„Wir werden unser Ziel von 2 Prozent Inflation erreichen, und nicht ein Prozent mehr oder weniger“, betonte Waller.