Eth zürich entwickelt revolutionäre quantencomputertechnologie
Die Quantencomputer-Rennen bei Microsoft und Spanien sind nur ein Anfang. Ein neuer Durchbruch in der Forschung der ETH Zürich könnte den digitalen Zeitalterwandel revolutionieren.

Qubits durch schwingungen ersetzt
Die Wissenschaftler des Hybrid Quantum Systems-Projekts haben eine neue Architektur für Quantencomputer entwickelt. Anstatt die traditionellen qubits-verwendenden Methoden, verwenden sie Mikroschwingungen, ähnlich wie die einer Gitarrensaite, um Informationen zu speichern.
Die ETH-Forscher haben ein Transmon-qubit-System entworfen, das eine Vielzahl von Schwingungsmustern nutzen kann, um Daten zu kodieren. Dies ermöglicht eine schnelle und zuverlässige Datenverarbeitung, während die Schwingungen selbst als Quanten-Memory dienen. Durch diese Trennung zwischen CPU und Memory kann die Größe und Leistung der Quantencomputer erheblich verbessert werden.
Das Prototyp-System misst lediglich 7,5 mal 2,5 mal 1 Millimeter und hat bereits erfolgreich zwei übliche Quantencomputer-Tests durchgeführt: die Fourier-Transformation und die Suche nach Perioden.
Die ETH-Wissenschaftler hoffen, dass diese Entwicklung den Weg für eine Quanten-Memory mit zufälligem Zugriff (QRAM) ebnen könnte, was eine enorme Steigerung bei der Daten speicherbarkeit bringen würde. Dies würde einen der größten Hürden im Quantencomputer-Sektor beseitigen und den Weg für die Entwicklung von Quanten-Supercomputern frei machen.
