Endlich zurück zum anfang: fizische tasten in autos machen eine comeback

Wiederkehrt der analoge fahrer experience?

Die Automobilindustrie schlägt eine U-Turn ein, indem sie die physischen Tasten auf den Armaturenbrettern wieder in den Fokus rückt. Nach Jahren, in denen die Touchscreens führungslos waren, könnten die Hersteller nun einsehen, dass das digitale Zeitalter nicht immer die beste Lösung ist.

Ein sicherheitsaspekt

Ein sicherheitsaspekt

Die Hauptbegründung für die Rückkehr zu den alten Tasten sind Sicherheitsbedenken. Für viele Experten sind die großen, glatten Bildschirme ein wichtiger Faktor bei Verkehrsunfällen. Konstante Eingaben, wie z.B. das An- und Abstellen von Klimaanlage oder Radio, erfordern ständiges Blickwechseln auf die Anzeigen, was die Konzentration auf die Straße untergräbt.

Euro ncap fordert körperliche bedienung

Euro ncap fordert körperliche bedienung

Die europäische Sicherheitsorganisation EURO NCAP hat sich schon seit diesem Jahr auf die Seite der körperlichen Bedienung geschlagen. Für einen maximalen Sicherheitsrating von fünf Sternen müssen bestimmte, essentielle Funktionen wie Blinker, Waschflüsseregelung, Notbremse und Airhorn nicht mehr über Touchscreens gesteuert werden. Sie müssen körperlich bedienbar sein, um die Aufmerksamkeit des Fahrers nicht zu beeinträchtigen.

Volkswagen und polestar folgen diesem trend

Volkswagen und polestar folgen diesem trend

Die Rückkehr zu den alten Tasten ist längst kein neuer Trend mehr. Die Volkswagen AG hat inzwischen zugegeben, dass die Konzentration auf Touchscreens ein Fehler war. In den kommenden Modellen wird daher wieder mehr an physischen Bedienungsmöglichkeiten angelegt. Ähnlich verhält sich Polestar, ein Elektroauto-Hersteller, der sich auf minimalistische Interieurs konzentriert, aber körperliche Tasten und Knöpfe neu in seine Designs aufnimmt.

Zukunft der automatisierung

Zukunft der automatisierung

Die Automobilbranche ist sich bewusst, dass die Integration von Technologie in Autos unvermeidlich ist. Das Ziel muss jedoch darin liegen, diese Funktionen so zu entwerfen, dass sie den Fahrer unterstützen, statt ihn zu belasten. Die Einführung von körperlichen Bedienungsmöglichkeiten in Kombination mit intelligenten Assistenzsystemen könnte die Lösung sein, um die digitale Revolution im Auto auf eine sicherere und praktikablere Ebene zu bringen.

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