Chatgpt mit malwarebytes: ki-gestützter schutz vor online-betrug
Die schattenseiten der ki-trainingsdaten
Die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) ist rasant, doch die Daten, mit denen diese Modelle trainiert werden, werfen zunehmend Fragen auf. Gerade bei Sprachmodellen wie ChatGPT wurden kürzlich Bedenken hinsichtlich der Qualität und Zuverlässigkeit der verwendeten Quellen geäußert. Die Nutzung von umstrittenen Plattformen wie Grokipedia zur Informationsbeschaffung sorgte für Diskussionen. Nun scheint OpenAI einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Sicherheit zu gehen.

Partnerschaft für verbesserte online-sicherheit
OpenAI hat eine Partnerschaft mit dem Cybersicherheitsunternehmen Malwarebytes geschlossen, um die Sicherheit von ChatGPT zu erhöhen. Diese Kooperation soll Nutzern helfen, sich vor Online-Betrug und schädlichen Inhalten zu schützen. Durch die Integration der Expertise von Malwarebytes in ChatGPT können Nutzer nun direkt über die KI-Plattform Informationen zu verdächtigen Links, E-Mails und Nachrichten erhalten. Der Fokus liegt auf der Bereitstellung von verlässlichen und aktuellen Informationen.

Das ausmaß des online-betrugs
Die Notwendigkeit dieser Maßnahme wird durch die alarmierenden Zahlen zum Online-Betrug verdeutlicht. Laut dem Global State of Scams 2025 Bericht von GASA beliefen sich die Verluste durch Online-Betrug im Jahr 2025 auf unglaubliche 442 Milliarden US-Dollar – ein Anstieg von 600 % gegenüber dem Vorjahr. Die geringe Aufklärungsquote von lediglich 0,05 % bei Cyberkriminalität verstärkt das Problem zusätzlich.

So nutzen sie malwarebytes in chatgpt
Die Integration von Malwarebytes in ChatGPT ist denkbar einfach. Nutzer benötigen lediglich ein kostenloses oder kostenpflichtiges ChatGPT-Konto. Über den Bereich “Apps” können sie Malwarebytes hinzufügen und mit ChatGPT verbinden. Um eine Sicherheitsabfrage zu stellen, beginnen Sie einfach den Prompt mit @Malwarebytes und formulieren Ihre Frage, beispielsweise: “@Malwarebytes, ist diese Promotion eine betrügerische?” oder “@Malwarebytes, enthält dieser Link Malware?”.

Was sie mit malwarebytes in chatgpt tun können
- Betrugsversuche erkennen: Teilen Sie Textnachrichten, E-Mails oder Direktnachrichten, um eine detaillierte Analyse von Phishing-Merkmalen und Social-Engineering-Warnungen zu erhalten.
- Verdächtige Links prüfen: Lassen Sie URLs und Domains auf ihr Risikopotenzial bewerten.
- Domain-Legitimität überprüfen: Prüfen Sie die Domain-Registrierungsinformationen, um gefälschte oder neu erstellte Websites zu identifizieren.
- Geografischen Kontext berücksichtigen: Erhalten Sie Warnungen, wenn Telefonnummern aus unerwarteten Regionen stammen.
Kritische stimmen zur ki
Während die Integration von Malwarebytes in ChatGPT eine vielversprechende Entwicklung darstellt, gibt es auch kritische Stimmen. Richard Stallman, der Erfinder des Open-Source-Konzepts, bezeichnet die aktuelle KI-Technologie als “intelligente Täuschung” und kritisiert die irreführende Bezeichnung “künstliche Intelligenz”. Diese Debatte verdeutlicht die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Grenzen von KI.
Ein wichtiger schritt für eine sicherere online-welt
Die Kooperation zwischen OpenAI und Malwarebytes ist ein wichtiger Schritt, um die zunehmende Bedrohung durch Online-Betrug zu bekämpfen. Indem die Expertise von Malwarebytes direkt in ChatGPT integriert wird, können Nutzer schneller und einfacher auf verlässliche Sicherheitsinformationen zugreifen. Marcin Kleczynski, CEO von Malwarebytes, betont:
