Autoren weltweit werfen kritik an ai-firmen

Ein ungewöhnliches Buchprojekt bringt Autoren von rund 10.000 Titeln zusammen. Unter ihnen sind auch namhafte Schriftsteller wie Kazuo Ishiguro, Philippa Gregory und Richard Osman. Ihr gemeinsames Werk heißt 'Don't Steal This Book' und besteht nur aus einer Liste der Unterzeichner. Der Grund für diese Protestaktion: Viele Unternehmen der künstlichen Intelligenz (KI) nutzen Schutzrechte von Werken ohne Erlaubnis und ohne finanzielle Entschädigung.

Autoren fordern gegenmaßnahmen

Autoren fordern gegenmaßnahmen

Die Initiative 'Don't Steal This Book' richtet sich gegen die Praxis vieler AI-Firmen, die aus dem Internet entnommene Schutzrechte von Werken für ihr Trainingsmaterial verwenden. Dies betrifft nicht nur Texte, sondern auch Musik und Bilder. 'Die Industrie der KI ist auf gestohlenem Arbeit gebaut,' sagt Ed Newton-Rex, einer der Organisatoren. 'Sie nutzen die Arbeit von Menschen, die ihnen keine Erlaubnis gegeben haben und die auch keine Entschädigung erhalten.'

Die protestierenden Autoren warnen, dass die KI-Gesellschaften ihre Produkte auf der Basis von gestohlenen Schutzrechten entwickeln und somit die Einkommen der Kreativen gefährden.

Das britische Parlament hat bis zum 18. März einen Bericht über die wirtschaftlichen Auswirkungen von Änderungen am Urheberrecht zu erstellen. Die Autoren fordern, dass der Staat die Interessen der Schaffenden schützt und ein Urheberrecht einführt, das das unerlaubte Nutzung von Werken durch KI-Firmen unterbindet.