Telegram unter Beobachtung von LaLiga und Streaming-Rechtseigentümern

Telegram im fokus

Telegram steht im Visier von LaLiga und den Eigentümern der Streaming-Rechte. Die von Pavel Dúrov gegründete Plattform hat sich zu einem beliebten Kanal für Cyberkriminelle entwickelt, die illegale IPTV-Dienste und diverse Betrugsmaschen verbreiten.

Änderungen in den nutzungsbedingungen

Telegram hat im Oktober 2024 seine Nutzungsbedingungen geändert, kurz nachdem Pavel Dúrov von französischen Behörden festgenommen wurde. Dúrov wurde schwerer Vorwürfe beschuldigt, darunter Piraterie, Geldwäsche, Betrug und Drogenhandel zu fördern.

Neue klausel in den nutzungsbedingungen

Telegram hat nun eine Klausel in seinen Nutzungsbedingungen hinzugefügt, die darauf hinweist, dass die Plattform die IP-Adresse oder die Telefonnummer der Nutzer an Behörden weitergeben kann, wenn diese mit 'deliktiven Aktivitäten' in Verbindung stehen.

Rekord bei ip-adressen

Die neuen Maßnahmen von Telegram gegen Piraterie und Online-Betrug haben im Jahr 2024 weiter an Fahrt gewonnen. Die Plattform erhielt insgesamt 213 Anfragen von spanischen Behörden, die in der Offenlegung der Identität von 518 Nutzern resultierten.

Intensivierung der Überwachung

Die Überwachung der Aktivitäten auf Telegram hat sich im Jahr 2025 weiter intensiviert. In den ersten drei Quartalen des Jahres wurden Rekordzahlen an IP-Adressen und Mobilfunknummern an Behörden weitergegeben.

Datenveröffentlichungen

Telegram hat in einem Bericht die Daten zwischen Januar und September 2025 veröffentlicht. Die Plattform erhielt insgesamt 1.530 Anfragen von spanischen Behörden und gab die Daten von 3.482 Nutzern preis.

Transparenz in den nutzungsbedingungen

Telegram hat in seinen Nutzungsbedingungen klargestellt, dass es die IP-Adresse und die Telefonnummer der betroffenen Nutzer im Rahmen 'gültiger Anordnungen' von 'zuständigen gerichtlichen Behörden' weitergibt.

Überlebenssicherung in spanien

Die Realität von Telegram hat sich stark verändert, seitdem die Plattform im Jahr 2024 mit ihrer Existenz kämpfte. LaLiga und die Eigentümer der Streaming-Rechte sowie Experten für Cybersicherheit beschuldigten Telegram schwerer Vorwürfe. Die Audiencia Nacional drohte sogar mit einer Sperrung der Plattform in Spanien, da sie die Verantwortlichen nicht erreichen konnte.

Schritte zur Überlebenssicherung

Telegram hat schließlich nachgegeben und die Nutzungsbedingungen aktualisiert sowie weitere Kontrollmaßnahmen eingeführt, um seine Existenz in Spanien zu sichern.

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