Massenangriff auf WordPress-Sites durch kritische Sicherheitslücken
Einführung
Eine massive Cyberangriffskampagne stellt tausende WordPress-Sites in Gefahr. Die Angreifer nutzen kritische Sicherheitslücken in den Plugins GutenKit und Hunk Companion, um die Sicherheit der Websites und die Daten ihrer Nutzer zu gefährden.
Angriffe und blockaden
Laut Wordfence wurden in nur zwei Tagen 8,7 Millionen Angriffsversuche gegen ihre Kunden blockiert. Eine der ausgenutzten Sicherheitslücken ist CVE-2024-9234, die in GutenKit 2.1.0 und älteren Versionen vorhanden ist und es ermöglicht, Plugins ohne Authentifizierung zu installieren.
Weitere sicherheitslücken
Zwei weitere Sicherheitslücken, CVE-2024-9707 und CVE-2024-11972, betreffen den Endpoint themehunk-import des Plugins Hunk Companion (Versionen 1.8.4 und älter) und ermöglichen ebenfalls die nicht autorisierte Installation von Plugins.
Patches und updates
Obwohl die Entwickler vor Monaten Patches veröffentlicht haben, um diese Fehler zu beheben, verwenden viele Websites weiterhin vulnerable Versionen, was es den Angreifern erleichtert, die Kontrolle über die Sites zu übernehmen, Daten zu stehlen oder für zukünftige Angriffe zu bleiben.
Malicious plugin
Es wurde festgestellt, dass Cyberkriminelle ein bösartiges Plugin in GitHub hochgeladen haben, das in ZIP-Format vorliegt und verschlüsselte Skripte enthält, die Dateien hochladen, herunterladen und löschen, Berechtigungen ändern und automatischen Admin-Zugriff ermöglichen.
Empfehlungen für administratoren
Die Experten raten den Administratoren von WordPress-Sites, alle Plugins, sowohl aktive als auch inaktive, auf dem neuesten Stand zu halten. Zudem sollten sie die Zugriffsprotokolle auf verdächtige Anfragen und ungewöhnliche Verzeichnisse überprüfen, die auf die Anwesenheit von bösartiger Software hinweisen könnten.
Schlussfolgerung
Die Empfehlung ist klar: Plugins, die nicht auf dem neuesten Stand sind, bieten Cyberkriminellen eine Einfallspforte. Daher sollten alle Webseitenbetreiber ihre Plugins unverzüglich aktualisieren, um ihre Seiten zu schützen.
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