Internet im Wandel: Die Theorie der 'Internet-Todes' könnte Realität werden

Einleitung

Internet verändert sich so schnell, dass sich einige Schlüsselfiguren in der Technologiebranche Sorgen machen. Sam Altman, CEO von OpenAI, der Firma hinter dem berüchtigten ChatGPT, hat etwas eingeräumt, das viele zuvor als Verschwörungstheorie abtaten: Die Theorie der 'Internet-Todes' könnte von einer Idee zur Realität werden.

Die theorie der

Die theorie der 'internet-todes'

Diese Theorie besagt, dass ein großer Teil des Inhalts, der auf dem Internet konsumiert wird, nicht mehr von Menschen, sondern von Bots und Systemen der künstlichen Intelligenz (KI) generiert wird. Das bedeutet, dass es bereits eine immense Menge an Artikeln, Posts und Kommentaren in sozialen Netzwerken gibt, die nicht von Menschen, sondern von Maschinen stammen.

Die herausforderung der wahrheitsfindung

Die herausforderung der wahrheitsfindung

Durch diese Entwicklung wird die Grenze zwischen Wahrheit und Falschheit so verschwommen, dass es fast unmöglich wird, dem zu vertrauen, was man sieht oder liest. Forscher sprechen sogar von einem 'Verdummung des digitalen Gehirns', weil diese große Menge an falschem oder viralen Inhalt dazu führt, dass die KI-Systeme, die mit ihnen trainiert werden, in ihrer Fähigkeit, Genauigkeit und sogar ihrem gesunden Menschenverstand nachlassen.

Die auswirkungen auf die ki

Dieser Kreislauf ist klar: Je mehr Müll es gibt, desto schlechter wird die KI, und je schlechter die KI wird, desto mehr Müll wird produziert, der die bereits als tot betrachtete Internet weiter verschmutzt. Diese Situation beeinflusst auch die öffentliche Meinung und kann es wirklich einfach machen, dass bestimmte Ideen oder falsche Nachrichten ohne Kontrolle verbreitet werden.

Die lösung: drastische maßnahmen

Sam Altman und andere Experten glauben, dass die Lösung in drastischen Maßnahmen besteht, wie z.B. die Begrenzung des automatisch generierten Inhalts, die Schaffung von Werkzeugen, die es ermöglichen, echten von synthetischem Inhalt zu unterscheiden, und vor allem, dass die Menschen wissen, dass dies wirklich geschieht.

Der 'model collapse'

Dies ist, was einige Experten als 'Model Collapse' oder 'Modellkollaps' bezeichnen. Es ist auch wahr, dass die Phrase 'Garbage In/Garbage Out' (GIGO) immer bekannter wird. Daher ist es absolut notwendig, den menschlichen Originalinhalt zu bewahren. Die Modelle der KI lernen aus großen Mengen an Daten, und wenn diese Daten nicht die menschliche Realität widerspiegeln, kann die KI uns auch nicht richtig verstehen oder uns helfen.

Die zukunft der ki

Vielleicht bemerkst du es nicht, aber wenn du etwas in Google suchst, Nachrichten liest oder dich in einem Forum einloggst, interagierst du mit einer riesigen Menge an Informationen, die menschliche Texte und von KI generierte Texte mischt. Das kann beeinflussen, was du glaubst, wie du dich informierst und welche Entscheidungen du triffst.

Zahlen und fakten

  • Sam Altman schätzt, dass bereits mehr als 100 Milliarden Wörter pro Tag mit KI generiert werden, viele davon zugänglich im Internet.
  • Ein Studie von Bloomberg Research zeigte, dass elf der Hauptsprachenmodelle, einschließlich GPT-4 und Llama-3, mehr als 5.000 schädliche Anweisungen verwenden, die 'schlechte Ergebnisse' erzeugen.

Projekte zur bewahrung des menschlichen inhalts

Um diesen Kollaps zu verhindern, arbeiten einige Forscher daran, Archive und Datenbanken mit originärem Inhalt zu erstellen, der vor der Explosion der generativen KI existierte. Projekte wie LowBackgroundSteel.ai sammeln Websites, Texte und Daten, die vor 2022 erstellt wurden, um sie nicht zu verlieren.

Datenbanken und archive

Es gibt auch Initiativen wie das Arctic Code Vault von GitHub, das eine Kopie von Millionen von Zeilen Open-Source-Code in einer Mine in Norwegen speichert, als eine Art digitaler Zeitkapsel für zukünftige Generationen.

Identifikation und differenzierung

Darüber hinaus werden Techniken entwickelt, damit die KI-Modelle den von Menschen generierten Inhalt vom von Maschinen generierten unterscheiden können, um zu verhindern, dass sie sich mit synthetischen Texten 'autoalimentieren', die ihre Qualität verschlechtern.