DIGI kämpft gegen SIM-Swapping-Betrug

Ein schwerwiegendes problem

DIGI hat sich einem schweren Problem mit SIM-Swapping-Betrug gestellt. Die rumänische Mobilfunkgesellschaft lässt die Türen für Betrüger offen, um die SIM-Karten ihrer Kunden ohne deren Zustimmung zu duplizieren. Der erste Fall wurde 2021 gemeldet, aber es wiederholte sich im Juni dieses Jahres.

Die technik des carding

Die technik des carding

Die Betrüger nutzen die Technik des Carding, die in Spanien an Bedeutung gewinnt. Diese Methode ermöglicht es ihnen, die SIM-Karte innerhalb weniger Minuten zu duplizieren, indem sie sich als der rechtmäßige Eigentümer ausgeben, um auf die gespeicherten Daten im Gerät zuzugreifen. Die Cyberkriminellen können so auf die Kontaktliste oder Kreditkarten zugreifen, um Einkäufe in Namen des Kontoinhabers durchzuführen.

Digi schützt sich vor sim-swapping

Digi schützt sich vor sim-swapping

DIGI hat sich vor dem SIM-Swapping geschützt und eine Liste von Tipps erstellt, um den Carding-Betrug zu vermeiden. Die Betrüger können die SIM-Karten oder Kreditkarteninformationen illegal durch unbefugten Zugriff auf Kunden-Datenbanken oder den Einsatz gefälschter Lesegeräte mit RFID oder NFC stehlen.

Wachsamkeit der nutzer

Die Betrüger nutzen gefälschte Websites, um die Identität von Banken, Online-Shops oder sogar der DGT zu übernehmen. Die Nutzer lassen sich oft täuschen und teilen ihre Bankdaten, einschließlich der Kartennummer, des Ablaufdatums, des CVV und des vollständigen Namens des Inhabers. DIGI hat auch vor der physischen Klonung mit Skimmern gewarnt, die Betrüger an Geldautomaten oder Verkaufsstellen anbringen.

Kleinstbeträge und abonnements

Die Cyberkriminellen tätigen oft kleine Einkäufe, die in der Regel nicht über 80 oder 90 Euro liegen, um keine Aufmerksamkeit zu erregen. Sie können auch Abonnements für Streaming-Dienste und ähnliche Dienste abschließen.

Sicherheitsmaßnahmen von digi

DIGI rät seinen Kunden, nur Informationen auf Websites mit dem Schloss-Symbol in der oberen rechten Ecke und dem HTTPS-Protokoll zu teilen. Es wird empfohlen, keine Links oder Dateien zu öffnen, die über E-Mail, SMS oder WhatsApp gesendet werden. Die Nutzer sollten Benachrichtigungen für jede Transaktion aktivieren, um nicht autorisierte Einkäufe in Echtzeit zu erkennen und regelmäßig die Ausgaben zu überprüfen.

Zusätzliche sicherheitsmaßnahmen

DIGI empfiehlt, keine Bankdaten zu speichern, auch wenn sie bei jeder Transaktion eingegeben werden müssen. Es ist sicherer. Die Operadora hat auch die üblichen Warnungen gegeben: Verwendung starker Passwörter, Aktualisierung von Geräten und Apps, Installation eines guten Antivirus und Vermeidung von öffentlichen WiFi-Netzwerken, wann immer möglich.