ChatGPT und andere KI als Informationsquelle: Ein Bericht der EBU und BBC
Einleitung
Verschiedene Studien zeigen, dass immer mehr Menschen ChatGPT und andere KI-Systeme als Informationsquelle nutzen, ähnlich wie Google. Diese Tendenz ist besonders unter jungen Menschen verbreitet, was Sam Altman sicherlich freut. Ein neuer Bericht der European Broadcasting Union (EBU) und der BBC wirft jedoch Bedenken auf: nicht alles, was KI-Systeme sagen, ist wahr.
Fehler in den antworten
Die Fehler sind nicht auf Vorurteile oder Betrug zurückzuführen, sondern auf einfache Fehler. Diese Fehler können jedoch wichtiger sein, als man zunächst denkt. Ein Drittel der Nachrichten, die in verschiedenen Chatbots zu finden sind, enthalten Fehler. Viele dieser Fehler sind erheblich, wie die Verantwortlichen des detaillierten Berichts feststellen.
Unzuverlässige quellen
Der Bericht wurde von der EBU und der BBC durchgeführt, um die Zuverlässigkeit von KI-Systemen bei der Berichterstattung zu untersuchen. Es wurden 3.000 Antworten von ChatGPT, Copilot, Gemini und Perplexity analysiert, und zwar in 14 verschiedenen Sprachen.
Ergebnisse der untersuchung
Die Ergebnisse waren nicht besonders positiv. 45% der Antworten enthielten erhebliche Fehler, und 81% hatten irgendeine Form von Fehler. Viele dieser Fehler waren nicht so wichtig, aber es waren Fehler. Die Autoren kamen zu dem Schluss, dass die Nutzung von KI zur Informationsbeschaffung nicht ratsam ist.
Häufige fehler
Viele Fehler resultierten aus veralteten Daten. ChatGPT behauptete beispielsweise, dass der Papst von Rom Francisco sei, Monate nach seinem Tod. Bei Gemini, der KI von Google, waren 72% der Antworten falsch in Bezug auf die Quellen. Bei anderen Chatbots war es ähnlich.
Nutzung von ki als informationsquelle
Der Bericht erwähnt auch, dass viele Menschen KI-Systeme wie ChatGPT zur Informationsbeschaffung nutzen. Die Experten schätzen, dass zwischen 7% und 27% der Menschen dies tun, je nach Alter. Diese Tendenz wird wahrscheinlich zunehmen, wenn die Popularität der KI weiterhin steigt.
Demokratische bedenken
Jean Philip De Tender, Direktor der Medien der EBU, bezeichnet dies als ein 'demokratisches Risiko'. Wenn die Menschen das Vertrauen in die Informationen verlieren, könnten sie auch das Vertrauen in andere wichtige Institutionen verlieren.